Aus der Bio-Branche

Der Bio-Markt in Brandenburg wächst wieder und bietet Erzeugerbetrieben echte Chancen. Besonders Bio-Milch, Fleisch und Getreide sind am Markt knapp, die Nachfrage steigt. Brandenburg hält seine Spitzenposition unter den Bundesländern im Ökolandbau, doch die Umstellungsdynamik bleibt verhalten. Was das für Betriebe bedeutet und welche Projekte die FÖL aktuell voranbringt, zeigt die neue Pressemitteilung der FÖL e.V.

"Wachstum in Lichte des Strukturwandels, Umsteller gesucht" (FÖL e.V.)

In der kürzlich erschienen Pressemitteilung zeigt die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin Brandenburg e.V. (FÖL) Entwicklungen in der Bio-Lebensmittelbranche aus Jahr 2025 und die sich daraus ergebenden Chancen für die Erzeugerbetriebe auf.

Ein besonders starkes Wachstum ließ sich im konventionellen Einzelhandel feststellen, welcher zunehmend auf Bio-Eigenmarken setzt. Der regionale Naturkostfachhandel in Berlin-Brandenburg wächst ebenfalls moderat weiter.

Brandenburg festigt zudem seine Spitzenposition im Ökolandbau. Bereits 17,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche wird ökologisch bewirtschaftet und etwa jeder fünfte Betrieb produziert nach biologischen Kriterien. Insgesamt ist die Umstellungsdynamik bundesweit und in Brandenburg jedoch eher verhalten.  

Besonders gefragt sind aktuell Bio-Milch und Bio-Fleisch von Rind, Schwein und Geflügel. Regionale Molkereien suchen aktiv nach Betrieben, die auf Bio umstellen beziehungsweise ihre Produktion ausweiten wollen. Auch beim Getreide zeichnet sich eine Angebotsverknappung insbesondere von Verbandsware ab.

Ausführliche Mitteilung der FÖL e.V.