Der Vertrieb und der direkte Austausch mit Kund*innen sind für die Spreewälder Bio-Mühle eine kontinuierliche Aufgabe. Eine gute Gelegenheit dafür bot die Hausmesse von Terra Naturkost am 6. September. Hier konnte die Mühle bestehende Kontakte zu Ladner*innen aus dem Naturkostfachhandel pflegen und neue knüpfen.
Wie wichtig Kooperationen für resiliente regionale Ernährungssysteme sind, zeigt auch das Projekt RYCE der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL). Der regionale „Roggen-Reis“ ist ab der Messe in Fünf-Kilogramm-Gebinden für die Gemeinschaftsverpflegung, Caterer, Schulküchen und die Gastronomie erhältlich. Die Spreewälder Bio-Mühle übernimmt dabei aktuell die Abfüllung und kann damit einen Beitrag für ein regionales Ernährungssystem leisten. 🌾
Auch in Sachen Ernährungsbildung gibt es Neues: Nach dem Kinderheft „Bella und die Goldhirse“, das die Arbeit entlang der Wertschöpfungskette und das Brandenburger Bio-Qualitätszeichen vorstellt, ist nun ein weiteres Heft erhältlich. Unter dem Titel „Was essen Drachen?“ vermittelt es kindgerecht Wissenswertes unter anderem zur Brandenburger Biolinse. Die Publikation wurde vom MLEUV unterstützt und regt die jungen Leser*innen sowie deren Umfeld dazu an, sich mit Fragen der Ernährung auseinanderzusetzen. 🐲
Unterdessen ist in und um die Mühle die Ernteannahme in vollem Gange: Braunhirse, Buchweizen und Amaranth aus den landwirtschaftlichen Betrieben der Region finden ihren Weg in die Lager. Nun bleibt zu hoffen, dass die Witterung mitspielt, denn je trockener das Erntegut angeliefert werden kann, desto weniger aufwendige und kostenintensive Nachtrocknung ist notwendig.
Auch räumlich entwickelt sich die Spreewälder Bio-Mühle weiter. Durch die Anmietung zusätzlicher Räume können Abfüllung und Verarbeitung glutenhaltiger Druschfrüchte künftig baulich getrennt erfolgen. Gleichzeitig entstehen dringend benötigte zusätzliche Lagerkapazitäten.
