Das aktuelle System der globalisierten und industriellen Landwirtschaft hat zu Massentierhaltung, Bienensterben, Nitratbelastungen im Grundwasser, Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln oder Billiglöhnen in der Verarbeitung geführt. Doch die allermeisten Menschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die fair für Mensch und Tier und umwelt- und klimaschonend ist. Sie suchen nach Produkten in hoher Qualität, die handwerklich und transparent für die Verbraucher*innen hergestellt sind. 

Betriebe mit zukunftsfähigen Visionen

Die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg ist angetreten, das bestehende Lebensmittelsystem in Brandenburg und Berlin zu verändern. Wir schaffen eine regionale, faire und ökologische Landwirtschaft. Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit Betrieben und Unternehmen zusammen, die diese Vision mit uns teilen.

Brandenburgs Ländliche Räume stärken!

Die Regionalwert AG stärkt diese Betriebe durch ihr Netzwerk und baut neue Kooperationen zwischen ihnen auf. Wir investieren als Bürgeraktiengesellschaft mit dem Kapital von vielen Menschen in regional wirtschaftende Bio-Betriebe und Unternehmensnetzwerke. Das ermöglicht Fortschritt und Wachstum in der Land- und Lebensmittelwirtschaft, sichert und schafft Arbeitsplätze und eröffnet neue Perspektiven für ländliche Räume.

Viele machen sich auf den Weg

In Brandenburg haben sich bereits viele junge Betriebe angesiedelt und legen los mit der Agrarwende. Betriebe der Solidarischen Landwirtschaft arbeiten zum Beispiel nach dem Prinzip, dass sich Anteilseigner am Betrieb die Ernte teilen und ihre Teile vorfinanzieren. Berufsanfänger und Quereinsteiger gründen neue Höfe oder Start-ups im Lebensmittelbereich in Berlin und Brandenburg. Viele Betriebe erweitern ihr Sortiment und beginnen damit, ihre Produkte zu verarbeiten. Sie richten sich damit gegen den Trend der Rationalisierung und der Konzentration des Bodens. Diese neuen Beteiligungsstrukturen und die Rückbesinnung auf Qualität und Individualität in der Land- und Lebensmittelwirtschaft wollen wir fördern. Deshalb sehen wir uns als Stütze dieser Bewegung.